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Thema des Tages: L-Carnitin bei Fibromyalgie

Chronische Schmerzen in der Muskulatur, vor allem in deren Muskelsehnen, charakterisieren das Fibromalgie-Syndrom. Neue Studien belegen die Wirksamkeit von L-Carnitin auf die gestressten Muskeln.



Quelle: Ratgeber aus Ihrer Apotheke vom 16.03.2004, Seite 40


1 | Gestresste Muskeln bei Fibromyalgie

Unter dem Fibromyalgie-Syndrom verstehen die Mediziner eine bestehende Ermüdungserscheinung der Muskeln. Die betroffenen Patienten klagen über eine körperliche Mattigkeit, die mit verringerter Kraft- und Leistungsentfaltung einhergeht.

Auch wenn die möglichen Ursachen der Fibromyalgie Gegenstand der Forschung sind, lassen sich die von den Patienten subjektiv empfundenen Beschwerden durch die Resultate klinisch-wissenschaftlicher Studien nachprüfen. Dabei wurde mehrfach festgestellt, dass die muskuläre Kraft und körperliche Leistungsfähigkeit im Vergleich zu gesunden Personen deutlich vermindert sind.

Offenbar geht dieses verminderte Energiepotenzial der schmerzhaften Muskelpartien mit einer Unterversorgung von Sauerstoff in den krankhaften Muskeln einher. So wurde eine verminderte Aktivität von bestimmten, am sauerstoffabhängigen Stoffwechsel beteiligten Enzymen und ein verringerter Gehalt so genannter energiereicher Phosphate - das sind die für die Muskelkontraktion benötigten "Betriebsstoffe" - festgestellt.


2 | Die Bedeutung von L-Carnitin
Beim Krankheitsbild der Fibromyalgie schließt sich möglicherweise ein Teufelskreis. Akute Schmerzen lösen einen Nerven-Muskel-Reflex aus, der zu einer Anspannung der betroffenen Muskelgruppen führt und mit einer Minderdurchblutung, die zu verminderter Sauerstoffversorgung führt, einhergeht.

Bei verminderter Sauerstoffversorgung entstehen vermehrt giftige Stoffwechselprodukte, deren Ansammlung in den betroffenen Muskelpartien wiederum den Schmerz verstärkt. Als Möglichkeit zur Durchbrechung dieses Kreises wird von Ärzten und Therapeuten ein dosiertes Ausdauer- und Muskelaufbautraining gesehen.

In diesem Zusammenhang kann die physiologische Wirkung von L-Carnitin von Bedeutung sein. Es handelt sich dabei um eine Aminosäureverbindung, die hauptsächlich in der Muskulatur vorkommt. Dieser Wirkstoff übt eine Schlüsselfunktion bei der Regelung energieliefernder Stoffwechselprozesse in den zellulären Kraftstationen, den so genannten Mitochondrien, aus.

L-Carnitin gewährleistet den optimalen Energiegewinn aus der Verbrennung von Fett und Kohlenhydraten. Zugleich sorgt die Substanz für eine Entgiftung der empfindlichen Zellstrukturen bei besonderen Belastungen des Stoffwechsels, z.B. bei großer Anstrengung oder Mangeldurchblutung, indem sie sich ansammelnde toxisch wirkende Substanzen in Form von Acyl-L-Carnitin bindet und aus der Zelle entfernt.

3 | Hoher Bedarf in Zeiten der Belastung
Anscheinend wirkt L-Carnitin auch erweiternd auf die feinen Blutgefäße. Dadurch erleichtert es die Versorgung der Muskelfasern mit Sauerstoff und Nährstoffen bzw. die Entfernung der "Stoffwechselschlacken".

Normalerweise deckt der Körper seinen täglichen L-Carnitin-Bedarf durch Eigenproduktion und durch Zufuhr mit der Nahrung. Fleisch, vor allem Schafsfleisch, enthält einen hohen Anteil an L-Carnitin.

Bei Belastung des Körpers, z.B. durch Krankheit oder starke Anstrengung, steigt der Bedarf bzw. der Verlust. Unter diesen Bedingungen kann die Einnahme von zusätzlichem L-Carnitin nützlich sein.

4 | L-Carnitin und Fibromyalgie

Bei einigen Patienten mit Fibromyalgie-Symptomen wurde ein verringerter L-Carnitin-Gehalt in der Muskulatur festgestellt. Durch die Einnahme von zusätzlichem L-Carnitin besserten sich bei ihnen die Beschwerden wie Muskelschwäche und Mattigkeit.

Neben gesteigerter körperlicher Leistungsfähigkeit und Ausdauer wird hierbei auch über weniger Schmerzen und geringere Muskelschäden nach starker körperlicher Anstrengung berichtet. Eine möglicherweise gefäßerweiternde Wirkung von L-Carnitin, bzw. seinen Derivaten, kann unter dem Aspekt der bei Patienten mit Fibromyalgie-Symptomen beeinträchtigten kapillaren Durchblutung von Bedeutung sein.

So wurde in experimentellen Studien eine L-Carnitin-abhängige, deutlich erweiternde Wirkung auf Blutgefäße festgestellt. Hieraus lässt sich ableiten, dass die Versorgung des Muskelgewebes mit Sauerstoff, ebenso wie der Abtransport schädlicher Stoffwechselschlacken, erleichtert wird.

Vor diesem Hintergrund öffnet das physiologische Wirkprofil von L-Carnitin die Aussicht auf einen günstigen Effekt zur Behandlung der muskulären Symptomatik des Fibromyalgie-Syndroms.

(Quelle: Gehe Point aktuell. www.gehe-point.de)


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W U S S T E N   S I E   S C H O N ? 

Gemüseverzehr - der Gemüseverzehr in Deutschland beträgt pro Kopf und Jahr rund 88 Kilogramm. Auf europäischen Niveau sind die Griechen Spitzenreiter, was den Verzehr von Gemüse angeht. Sie schaffen pro Jahr und pro Kopf 308 Kilogramm Gemüse. (Aus der DAZ 01/2003)

 


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C A L C I U M   -   B A U S T E I N   D E S   L E B E N S 

Calcium ist das wichtigste Mineral zur Vorbeugung gegen Osteoporose. Osteoporose - auch Knochenschwund genannt, wird häufig erst entdeckt, wenn es zu Knochenbrüchen kommt. Gerade in den frühen Phasen des Knochenabbaus können Sie gezielt Ihre Gesundheit erhalten. Erstmalig können wir hier in der Apotheke Ihre Knochendichte messen. Wichtige Infos zur Vermeidung der Osteoporose und was man auch in jungen Jahren schon tun kann, erfahren Sie im persönlichen Beratungsgespräch.


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M A K E   U P   N E U   E R L E B E N 

MALU WILZ - Beauty Collection

Die neuen Herbstfarben sind eingetroffen. Entdecken Sie die neuen Trendfarben für sich! Jetzt aktuell in Ihrer Apotheke. Das besondere ist für uns wichtig: besonders vielseitige, verträgliche und nachfüllbare Produkte in bester Qualität. Schauen Sie doch einfach mal rein!

 


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R O S T A R   -   M U S I C   F O R   W E L L N E S S 

Entspannen und sich wohlfühlen

Lehnen Sie sich zurück und erholen sich vom Alltagsstress. Mit unseren CD's von Rostar - Music for Wellness können Sie durch Entspannung neue Energien tanken. Hören Sie doch mal rein! Hier bei uns in der Apotheke.

 


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Vitamin D - Schutz vor Typ-1-Diabetes

Für Kleinkinder ist eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D besonders wichtig. Eine finnische Studie zeigt, dass Vitamin D das Risiko für eine spätere Erkrankung an Typ-1-Diabetes um 80 % senken kann.

Das ausgerechnet Finnland als Ausgangsort für die Studie an 12.000 Kindern gewesen ist, die 1996 geboren wurden, hat den Hintergrund, dass Sonnenlicht eine der Hauptquellen von Vitamin D ist. Im Norden des Landes scheint die Sonne im Dezember nur zwei Stunden täglich. Außerdem hat Finnland weltweit das höchste Vorkommen von Typ-1-Diabetes. Ein Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und Diabetes wurde bereits in Tierversuchen nachgewiesen und deshalb ist es in Finnland selbstverständlich wichtig, dass Vitamin D über die Nahrung oder als Supplement zugeführt wird. Insbesondere während der dunklen Wintermonate ist eine zusätzliche Versorgung besonders von Bedeutung, da durch das Sonnenlicht keine ausreichende Menge an Vitamin D im Körper erzeugt werden kann. Die Studie zeigt, dass die Kinder, die regelmässig mit einer ausreichenden Menge an Vitamin D versorgt werden, ein um 80 Prozent niedrigeres Risiko haben, an Diabetes zu erkranken. Ob auch hierzulande eine zusätzlich Vitamin-D-Zufuhr sinnvoll ist kann diese Studie natürlich nicht klären, deutlich wird jedoch, dass eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen für die Entwicklung und den Schutz des Körpers von großer Bedeutung sind. Weitere Informationen zum Thema Vitaminzufuhr und Diabetes bekommen Sie in Ihrer Apotheke.


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